Meilenstein 10.000 Kilometer

Für den einen oder anderen sind 10.000 (Zehntausend) Jahreskilometer oder mehr ein Stück weit Normalität. Für mich ist das Erreichen von 10.000 Kilometer in diesem Jahr ein Meilenstein in meiner Trainingshistorie.

2007 habe ich so einiges für nicht möglich gehalten, darunter auch mehr als 10.000km in einem Jahr auf Zweiräder abzuspulen. Doch auch in den vergangenen Jahren, als dieser Meilenstein zumindest theoretisch hätte erreicht werden können, blieb ich mit 8000-9000km deutlich unter diesem Ziel. Jetzt habe ich es bereits Ende November erreicht und darf mich zu Recht freuen.

10000km

Zugegeben, nicht jeder Kilometer hat Spaß gemacht und es gab Momente, auch auf dem Rad, wo ich das radfahren verfluchen wollte. Doch im Gesamtergebnis überwiegt die Freude und im Rückblick wirken die Schmerzen sowieso nur halb so wild. Weiter geht es also, um 2014 auch noch die 11.111km zu erreichen.

Als kleiner Tipp: für mich sind Ziele das A und O in der Trainingsmotivation. Kleine Wochenziele wie zum Beispiel mindestens 10 Trainingsstunden, Monatsziele wie zum Beispiel 1000 Kilometer radfahren oder einen Grand Fondo fahren. Das Jahresziel ist jedenfalls gefallen und damit der erste Meilenstein in dieser Saison. Als nächstes geht es um die 500 Trainingsstunden in diesem Jahr. Ebenfalls sind sub 75kg ein Meilenstein. Es muss ja immer vorwärts gehen.

Aber manchmal darf man auch innehalten und sich über solche Momente freuen und diese auskosten.

#Frageum10: Wofür steht das “L” bei Shimano Schuhen?

Hat sich eigentlich jemand schon einmal gefragt, wofür das “L” hinter der Produktbezeichnung bei Shimano Schuhen steht? Mein neuer Shimano SH-XC70 Schuh hat nämlich den Zusatz L und heißt nicht wie sein Vorgänger SH-XC70, sondern SH-XC70L.

Eine kurze Recherche im Internet brachte auch wenig Erkenntnis. In den einschlägigen Foren findet man viele Antworten, die aber schlicht weg falsch sein müssen. Das L steht nicht für “long”, als Kennzeichnung für besonders breite und hohe Füße. Dafür hat Shimano bereits ein E in Verwendung, das E kennzeichnet nämlich die breitere Version eines Schuhs und steht nicht für die Farbe Black oder Brown wie einige in den Foren behaupten.

Da ich breitere Schuhe bevorzuge habe ich nämlich den Shimano SH-XC70LE, womit das E erklärt ist aber das L immer noch Fragen aufwirft. Mein zur Zeit eingeschickter Shimano Elite Pro XC Racing Schuh trägt nämlich, ebenfalls in der breiten Ausführung, den Namen Shimano SH-XC70E ohne L. Der Schuh ist aber, soweit ich das beurteilen kann, identisch zu meinem neuen Schuh, den ich übrigens gekauft habe, weil der SH-XC70 ein wirklich herausragender Schuh ist und man immer einen zweiten Satz Schuhe haben sollte, falls mal einer nass oder defekt ist ;)

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Keine Trans Zollernalb 2015

Skyder Sportpromotion gibt heute in einer Pressemeldung bekannt, dass die 5. Sparkasse Trans Zollernalb im vergangenen September die vorerst letzte Ausgabe des 3-Tage Etappenrennens im Hohenzollernalbkreis war. Wir bedauern diesen Schritt sehr, wenn auch die Gründe nachvollziehbar sind.

Der Zuspruch aus der Mountainbike Gemeinde wuchs stetig und die Teilnehmerzahlen bestätigten dies. Sowohl die Streckenführung als auch diverse Schwächen in den Etappenorten, wie kalte Duschen oder zu kleine Bike Waschanlagen, konnten jedoch nicht richtig überzeugen. Dafür waren die Zuschauer am Streckenrand mitunter ein Grund für die Reise in den Süden Deutschlands.

Persönlich habe ich die durch die STZ meine Leidenschaft für Etappenrennen entdeckt und obendrein eine weitere Person zum Mountainbiker gebracht. Insofern bin ich der Veranstaltung schon dankbar.

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Als Grund für die Absage der 6. Auflage 2015 werden Terminüberschneidungen im MTB Kalender genannt, allerdings auch unsere obenangeführte Kritik hinterfragt.

Ein Grund dafür waren Terminkollisionen. Die können im nächsten Jahr schon wieder hinfällig sein, doch es lassen sich im Bereich MTB-Etappenrennen generell Entwicklungen erkennen, die Anlass geben, das Konzept zu überdenken. (Stephan Salscheider, Skyder Sportpromotion)

Vielleicht wird es ja 2016 ein überarbeitetes Konzept geben und die Streckenführung unseren Bedürfnissen angepasst. Wir wären wieder dabei.

Große Saisonplanung – Teil 2

Wie versprochen möchten wir heute Wort halten und unsere MTB-Saisonplanung für die erste Jahreshälfte 2015 vorstellen. Voraussetzung für die Umsetzung der Planung ist natürlich körperliche und geistige Gesundheit, Tim und Daniel sind hier aber guter Dinge. Coffee & Chainrings MTB geht gut gerüstet in die kommende Saison über deren Zielsetzung dann an anderer Stelle berichtet wird.

Tim sitzt bereits seit Anfang November wieder hochmotiviert an seinem Trainingsplan, der sogar bereits bis Ende April fertig ausgearbeitet ist. Daniel musste aufgrund seiner Operation ein wenig später ins Training einsteigen und befindet sich gerade in der zweiten der ersten drei sehr lockeren Trainingswochen, ehe die Narbe komplett verheilt und die Belastung der Bauchdecke wieder vollends möglich sein wird.

Bis März bieten die CTFs in Holland eine gute Möglichkeit intensive Trainingseinheiten unter guten Bedingungen durchzuführen, davon werden die Zwei regelmäßiger als im Jahr 2014 Gebrauch machen. Bis zum Jahresende sind zumindest die Veldtoertocht in Geldrop, die Rabobank V.T.T. in Erp und dis ehr zu empfehlende Marveldtocht in Groenlo geplant. Nach dem Jahreswechsel ist die 2 landen ATB tocht in Vlodrop gesetzt, nachdem Daniel im letzten Jahr hier aufgrund eines logistischen Fehlers passen musste.

Richtig los geht es dann für Tim und Daniel bei der Wintercup Serie in Bocholt und ein paar Wochen später mit dem Rothaus Bulls Cup in der Eifel. Der erste richtige Härtetest wird dann in Oudenaarde vollzogen. Bei der Ronde van Vlaanderen wird es quasi ein Teamtreffen geben und Stefan hoffentlich Daniel und Tim die Hellingen hochziehen. Während Daniel eine Zeit unter fünf Stunden für die 140km (1900hm) anvisiert, hat Stefan nämlich einen 30er Schnitt angekündigt. Läuft!

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Große Saisonplanung – Teil 1

Am letzten Donnerstag trafen sich Daniel und Tim zur großen Saisonplanung im Bio Hotel Flachshaus in Wachtendonk. In dem geheimen Meeting wurden die Saisonziele besprochen und der Fahrplan dorthin abgestimmt.

Es wurde gegrübelt, geplant und festgelegt. Die Planungszeit machte hungrig, so dass wir beim anschließendem Abendessen jegliche Kontenance vergessen haben und drei Gänge bestellten.



Je nach Urlaubssituation haben wir zwei verschiedene Sommerpeaks ins Auge gefasst, die jeweils für sich echte Highlights sind. Welchen Weg wir dann ab April einschlagen, wird sich bis Anfang Dezember klären.

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Eine Kanne Kaffee darf bei einem derartigen Meeting natürlich auf keinem Fall fehlen.

Im Frühjahr werden wir unsere Form bei so manchen Klassiker und Traditionsrennen testen, um dann für das erste Saisonhighlight gerüstet zu sein. Wie genau unser Frühjahr ausschaut und welche Rolle Stefan dabei spielt, erfahrt ihr am Mittwoch.